Schaffung eines Auszubildendenwerks – Parlamentarischer Ablauf

Geschrieben von Azubiwerk am 25. Januar 2013. in Aktuelles

Veröffentlicht: 25. Januar 2013

Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Hamburg: Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende durch Schaffung eines Auszubildendenwerks und eines Auszubildendenwohnheims

Förderung der Gründung einer privaten Stiftung “Auszubildendenwerk”; Bereitstellung eines Grundstücks für ein Auszubildendenwohnheim; Berichterstattung

  • Antrag Jan Balcke (SPD), Erck Rickmers (SPD), Andrea Rugbarth (SPD), Dorothee Martin (SPD), Birte Gutzki-Heitmann (SPD), Hansjörg Schmidt (SPD), Daniel Gritz (SPD), Wolfgang Rose (SPD), Arno Münster (SPD), Dr. Andreas Dressel (SPD), Dirk Kienscherf (SPD), SPD Drucksache 20/2394 29.11.2011, 2 S.; (dazu Antrag GAL Drs. 20/2577); (dazu Antrag Fraktion DIE LINKE Drs. 20/2618)
  • Plenarberatung Plenarprotokoll 20/23 15.12.2011, S. 1719 – 1728
  • Debattiert
  • Beschluss: Überweisung an Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien; (auf Antrag der SPD und LINKEN)
  • Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien Ausschussprotokoll 20/23 04.12.2012, 5 S.; (keine Niederschrift)
  • Ausschussbericht Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien Drucksache 20/6660 24.01.2013, 10 S.
  • Beschluss: Annahme; am 13.02.2013 in geänderter Fassung einstimmig bei Enthaltung der LINKEN
  • Ersuchen an Senat

Antrag der SPD zum Azubiwerk

Geschrieben von Azubiwerk am 13. Dezember 2011. in Aktuelles

Veröffentlicht: 13. Dezember 2011
Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Hamburg: Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende durch Schaffung eines Auszubildendenwerks und eines Auszubildendenwohnheims

Antrag der Abgeordneten Andreas Dressel, Dirk Kienscherf, Jan Balcke, Arno Münster, Wolfgang Rose, Andrea Rugbarth, Daniel Gritz, Birte Gutzki-Heitmann, Dorothee Martin, Erck Rickmers, Hansjörg Schmidt und Fraktion

In Hamburg befinden sich fast 40.000 junge Menschen in einer dualen Berufsausbildung. Die hohen Lebenshaltungs- und insbesondere Mietkosten in Hamburg belasten eine Vielzahl der Auszubildenden in erheblichem Maße. Im Durchschnitt liegt die Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr in Hamburg nach Angaben des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) bei 614 Euro brutto monatlich (Zahlen aus 2010). Die Ausbildungsvergütungen allein reichen daher häufig nicht aus, die Lebenshaltungskosten zu decken. Über 40 Prozent der Auszubildenden kommen ursprünglich nicht aus Hamburg. Diese Jugendlichen sind unweigerlich mit hohen Miet- oder Fahrtkosten konfrontiert. Doch auch für Hamburger Jugendliche, ist nicht ausreichend bezahlbarer Wohnraum vorhanden. Dies betrifft in besonderer Weise die minderjährigen Auszubildenden. Für sie müssen nach dem „Heimrecht“ bei Wohnangeboten begleitende pädagogische Unterstützungsangebote vorgehalten werden.

Zur Lösung dieses Problems hat sich 2008 eine Initiative zur Schaffung eines Auszubildendenwohnheims gebildet. Diese Initiative hat mittlerweile eine umfangreiche Konzeption für ein „Auszubildendenwerk“ in Form einer privaten Stiftung unter Beteiligung der Sozialpartner entwickelt. Die Handelskammer, die Handwerkskammer, die Unternehmerverbände, Gewerkschafter und viele weitere Akteure begrüßen und unterstützen diese Initiative.

„Wohnungsnot: Hilfe für Hamburgs Azubis“ – Mopo

Geschrieben von Azubiwerk am 14. Februar 2011. in Aktuelles

Veröffentlicht: 14. Februar 2011
Artikel der Hamburger Morgenpost vom 13.02.2011 von Olaf Wunder

Ein Student, der ein billiges Zimmer braucht, wendet sich ans Studentenwerk. Aber was macht ein Azubi? In Hamburg steht jetzt das erste Auszubildendenwerk Deutschlands vor der Gründung. Spätestens 2012 soll ein erstes Wohnheim mit preisgünstigen Zimmern eröffnet werden.

Der Mangel an billigen Wohnungen ist ein Riesenproblem für Azubis – vor allem für die, die von auswärts kommen und nicht zu Hause wohnen können. Ein angehender Maler beispielsweise verdient gerade mal 350 Euro! Davon noch Miete zahlen? Wie soll das gehen?

Ein Studentenwerk für Auszubildende – es war Olaf Schwede (30), Landesjugendsekretär des DGB, der auf diese Idee kam. Einen Trägerverein gibt es schon und mit dem 28-jährigen Patrick Fronczek auch einen Geschäftsführer. Vor allem aber: Investoren sind gefunden, die das Wohnheim mit 500 Plätzen finanzieren.

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„Wohnen für Azubis“ – Taz

Geschrieben von Azubiwerk am 10. März 2011. in Aktuelles

Veröffentlicht: 10. März 2011
Artikel der TAZ vom 05.03.2011 von Lea Baumeyer

UNTERSTÜTZUNG: Die hohen Hamburger Mieten sind für viele Lehrlinge von außerhalb ein Problem. Ein “Azubiwerk” soll Abhilfe schaffen – ein Wohnheim ist bereits in Planung…

…Schwede betont, dass das Wohnheim-Projekt erst der Anfang sei. “500 Plätze sind ein guter Start, aber es müssen weitere folgen. Der Bedarf ist groß”. An der Wohnungsfrage könnte mancher Bewerber aus dem Umland scheitern. “Wenn die Eltern einen nicht finanziell unterstützen können, stellt sich schnell die Frage, ob es möglich ist, die Ausbildung in Hamburg zu beginnen”, so Schwede.

Finanziert wird das Wohnheim durch den Verein Ausbildungsstart und Investoren aus der Stadt. Von politischer Seite gibt es Zustimmung. Der künftige SPD-Bürgermeister Olaf Scholz nannte den Wohnheimbau ein “dringendes Anliegen”. Auch Frank Glücklich, Geschäftsführer der Handwerkskammer Hamburg, betont die Dringlichkeit des Projekts: “Jeder dritte Lehrling im Hamburger Handwerk stammt aus dem Umland. Darum ist es wichtig, attraktive Wohnbedingungen für diese jungen Leute zu schaffen”…

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